Infrarotheizung mit Licht / Wie schalte ich die Beleuchtung an der Decke

| Januar 5, 2018 | Montage und Positionierung
Fotografie Kundenbild

Die Infrarot-Heizung als dekorative Deckenleuchte

Immer mehr moderne Haushalte setzen für die Beheizung einzelner Räume auf energiesparende Infrarot-Heizungen. Die intelligenten Systeme können als zusätzliche Wärmequelle oder als zentrale Wärmequelle eingesetzt werden. Besonders angenehm und platzsparend ist die Montage von Infrarot-Heizungen in Kombination mit Lampen und indirekten LED-Leuchtmitteln an der Decke. Welche Möglichkeiten es zur Gestaltung von dekorativen Infrarot-Deckenleuchten gibt und wie Sie die Technik problemlos einbauen oder ergänzen können, zeigt unsere ausführliche Übersicht.

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Welche Vorteile bieten Deckenheizungen mit Infrarot-Technik?

Die Deckenmontage von Heizung und Beleuchtung bietet richtig eingesetzt in jedem Raum Ihres Hauses große Vorteile gegenüber der Wand- oder Bodenheizung. In Wohn- und Schlafzimmern sorgt das unsichtbare Infrarot-Licht für eine angenehme Wärme – die Deckenmontage erleichtert die Beheizung des gesamten Raumes und verhindert Schimmel- und Bakterienbildung auf Textilien. Auch im Bad sind Infrarot-Deckenheizungen eine platzsparende Alternative, die Schimmelbildung verhindert und für ein angenehmes Hautgefühl nach dem Duschen oder Baden sorgt. Im Gegensatz zu Wandheizungen setzt sich kein Staub ab, der während des Betriebes aufgewirbelt wird. Das sorgt für eine bessere Raumatmosphäre und eignet sich bestens für Allergiker und Asthmatiker. Echte Genießer richten sich warme Ruhezonen im Haus ein – zum Beispiel über dem Wickeltisch für Ihr Baby oder zur Einrichtung Ihres persönlichen Wohlfühl-Bereiches zum Entspannen, Fernsehen und Lesen.

Mögliche Einsatzgebiete für die vielseitigen Heiz- und Beleuchtungssysteme

  • Infrarot-Strahlung eignet sich als zentrale oder zusätzliche Wärmequelle
  • Im Bad und im Schlafzimmer verhindert die Deckenheizung Schimmelbildung
  • Angenehme Wärme für Schlaf- und Wohnbereiche oder im Büro
  • Platzsparende Lösung für kleine Räume
  • Besonders verträglich für Allergiker, Asthmatiker und Kleinkinder
  • Optimale Licht- und Wärmequelle für Haustiere und große Terrarien

Heizung und Beleuchtung in einem – wie funktioniert das?

Für die Installation von Deckenleuchten und Infrarotheizung gibt es verschiedene Optionen – wichtig ist, dass LED-Licht und Heizkörper separat ein- und ausgeschaltet werden können. So können Sie die Temperatur unabhängig von der Beleuchtung regulieren und manuell für optimales Raumklima sorgen. Bei der Gestaltung eines Innenraumes mit Infrarot-Heizung und Deckenbeleuchtung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Nach ein paar einfachen Schritten zur Vorbereitung kann die Montage beginnen – Laien sollten hierzu immer einen Fachmann um Rat fragen, vorallem bei selbst entworfenen Lösungen für Infrarot-Deckenheizungen mit integrierter Raumbeleuchtung.

1. Heizlast ermitteln
Zuerst sollten Sie berechnen, welche Größe und Leistungsstärke der Heizungskörper mitbringen sollte, um Ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Je nach Beschaffenheit des Raumes und der Dämmqualität der Außenwände sind Heizungen mit 50-140 Watt Leistung pro m² zu empfehlen. In Badezimmern und Räumen mit besonders hoher Decke eignen sich Heizkörper mit Werten ab 80 Watt aufwärts. Wird die Deckenheizung als zusätzliche Wärmequelle zu einem bestehenden Heizungssystem hinzugefügt, können Sie die durchschnittliche Heizlast in etwa halbieren, um ein funktionales Ergebnis zu erzielen. Generell gilt: Kleinere Heizelemente bedeuten nicht zwingend weniger Energieverbrauch. Eine große Infrarot-Heizung erreicht schneller die gewünschten Temperauren und kann sich so auch schneller abschalten und Strom sparen, während kleinere Heizungen bei kaltem Wetter und schlechter Dämmung eine lange Laufzeit haben und deshalb mehr Strom verbrauchen, als eine leistungsstarke Alternative.

2. Technik vorbereiten
Deckenheizungen mit LED-Licht gibt es als Komplettsatz mit Leuchtrahmen zu kaufen, der sich leicht mit einem bestehenden Deckenauslass für Strom verbinden lässt. Gibt es in der Decke nur einen Auslass, sind die Heizungssets mit integrierten LEDs eine einfache Lösung. Alternativ dazu können Sie Eigenkonstruktionen mit batteriebetriebenen Lampen ausstatten, die sich am Gerät ein- und ausschalten lassen. Ist kein Deckenauslass für Strom vorhanden, sollten Sie einen Elektriker zu Rate ziehen, der entsprechende Kabel verlegt. Die optimalste Lösung ist eine Deckenlampe mit integrierter Infrarot-Heizung, die über einen Doppelschalter bedient wird. Zusätzlich zum manuellen Schalter-System lässt sich die Technik auch mit einem Thermostat verbinden, das die Raumtemperatur misst und die Infrarot-Heizung entsprechend der gewünschten Einstellungen an- und ausschaltet.

3. Planung von selbstkonstruierten Lösungen
Möchten Sie eine bestehende Deckenheizung durch ein innovatives Beleuchtungssystem ergänzen oder Ihre Deckenbeleuchtung gegen einen Komplettsatz mit Heizelement und Licht austauschen, sollten Sie auf die richtige Platzierung im Raum achten. Der Abstrahlwinkel von 120° erlaubt eine weiträumige Heizleistung – platzieren Sie Ihre Lampe mit integrierter Wärmequelle also nicht zu nahe an Wänden, um Energieverschwendung zu vermeiden und ein bestmögliches Wärmeergebnis zu erzielen. Auf die direkte Anbringung von LED’s an oder hinter bestehenden Deckenheizungen sollten Sie verzichten – ungeeignete LED-Lampen überhitzen schnell aufgrund der zusätzlichen Wärme. Besser eignen sich Lichtrahmen, die mit einigen cm Abstand zur Heizquelle angebracht werden.

4. Installation der Deckenleuchte mit Heizelement
Vor der Installation Ihrer Infrarot-Heizung mit LED-Beleuchtung sollten Sie einige Punkte zur allgemeinen Sicherheit beachten. Während der Montage sollten Sie die Stromzufuhr für den Raum unbedingt kappen – das geht in den meisten Häusern per Knopfdruck am Sicherungsschalter. Weil die entstehende Infrarot-Wärme gezielt abgestrahlt wird, besteht auch bei Holzdecken keine erhöhte Brandgefahr. Allerdings sollten Sie keine Lampenschirme oder Wandtücher vor der Lampe anbringen. Die Infrarot-Wärme kann sich sonst nicht optimal im Raum verteilen und das Thermostat erhält falsche Werte. Nicht jedes Deckenmaterial kann schwere Heizungselemente tragen – am haltbarsten ist die Konstruktion, wenn Sie die Technik mit Schrauben an einem Deckenträger anbringen.

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Checkliste – Darauf sollten Sie achten

  • Platzieren Sie die Infrarot-Heizung mittig über einem Wohnbereich
  • Die Heizlast liegt zwischen 50 und 140 Watt pro m²
  • Größere Heizelemente bedeuten weniger Laufzeit
  • Kombi-Sets aus Infrarot-Heizung und Deckenlampe bieten sich an
  • Bei eigenen Konstruktionen achten Sie auf genügend Abstand zwischen LED-Rahmen und Heizung
  • Niemals die Heizfläche verdecken

Komfort durch gesunde Wärme


Infrarot-Strahlung ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, jedoch können Ziervögel und Terrarientiere nachts durch das für uns unsichtbare Licht irritiert werden. Die angenehme Wärme von Infrarot-Heizungen strahlt bis in tiefe Zellschichten und wird aus diesem Grund oft für medizinische und homöopathische Zwecke eingesetzt. Haut und Lunge werden durch das Heizsystem geschont – die Luft trocknet beim Heizen weniger aus und die Strahlung wärmt tiefenwirksam. Eine Wärmequelle in Kombination mit weißem LED-Licht an der Zimmerdecke macht jeden Raum zur natürlichen Wohlfühl-Zone.

Ein Rückzugsort für Mensch und Tier

Von der wohltuenden Kombination aus Infrarot-Wärme und Licht profitieren nicht nur Sie, sondern auch viele Kleintiere lieben den Sonnen-Ersatz im Haus. Mit genügend Abstand (ca. 2 m unterhalb der Infrarot-Heizung) können Sie nach Belieben Kratzbäume, Körbchen und Äste anbringen, sodass Ihre frei laufenden Haustiere sich im Infrarot-Licht baden können. Die LED-Lampen sind allerdings kein Ersatz für natürliche Sonne und UV-Lampen. In Schuppen und Wintergärten mit mehr als einer Außenwand sollten Sie darauf achten, eine Infrarot-Heizung mit ausreichend Wattleistung einzusetzen.

Kreative Lösungen für jeden Geschmack

Bei der Gestaltung eines Innenraumes mit beleuchtetem Infrarot-Heizsystem an der Zimmerdecke haben Sie freie Hand, sofern die Heizfläche nicht durch Wärme absorbierende Materialien verdeckt wird. Viele Monteure und Hersteller bieten Bildheizungen mit einer bedruckten Acrylplatte an, die indirekt beleuchtet wird. Eine weitere Möglichkeit sind Infrarot-Heizungen mit verspiegelter Front. Die dekorativen Elemente sollten Sie immer vom Hersteller selbst bestellen, um sicherzugehen, dass das Material nicht dämmend wirkt. Die LED-Beleuchtung muss nicht auf einen Rahmen beschränkt sein – Kombinationen mit Hängelampen sind besonders praktisch für Esszimmer und Büro. Wird die Lichtquelle niedriger angesetzt, sparen Sie außerdem Energie.

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Ökofreundliches Heizen mit Strom

Im Gegensatz zu gas- und ölbetriebener Technik ist elektrische Energie heute mehr und mehr über nachhaltige Systeme zugänglich. Sogenannter „Öko-Strom“ wird beispielsweise durch Wind- oder Sonnenenergie gewonnen und ist für die Natur deutlich weniger schädlich als die Energiegewinnung durch Rohstoffverbrennung. Elektrisch betriebene Infrarot-Heizungen mit energiesparender LED-Beleuchtung sind die moderne Alternative zu Gas- und Ölheizungen, deren Brennstoff nur begrenzt vorhanden ist und in den nächsten Jahrzehnten wohl immer weniger gebraucht wird. Umweltbewusste Privatnutzer und Firmen modernisieren ihre Heizsysteme mit Infrarot-Deckenheizungen zur Ergänzung bestehender Gas- und Ölheizungen oder als zentrale Wärmequelle. Um dauerhaft Kosten zu sparen und unabhängig von Stromkonzernen heizen zu können, bietet sich die Kombination aus Solar-Panel und Infrarot-Heizung mit Lampen an. Der CO²-Ausstoß während des Heizens liegt in Verbindung mit dem richtigen Stromanbieter oder einem eigenen Solar-Panel bei Null – das schont die Umwelt und erspart Ihnen regelmäßige Wartungsarbeiten und Öllieferungen. Obwohl die Anschaffung eines Systems mit Solar-Panel und Infrarot-Heizung zunächst recht kostenintensiv ist, lohnt sich die Investition in viel genutzten Räumen schon nach wenigen Monaten.

Licht-Bildheizung

Atmosphäre durch Lichtfarbe schaffen

Unterschiedliche Räume bringen auch unterschiedliche Anforderungen an die Raumbeleuchtung mit sich. Im Bad eignet sich bläuliches LED-Licht mit einer hohen Kelvin-Anzahl. Im Spiegel werden Hautunreinheiten so weniger kaschiert und Sie haben ein unverfälschtes Bild von sich selbst. Für Schlafzimmer und Wohnzimmer eignen sich LED-Lampen mit höherem Rot-Anteil, also mit relativ niedrigen Kelvin-Werten. Die Kelvin-Werte von Leuchtmitteln werden meist in der Produktbeschreibung oder auf der Verpackung angegeben. Generell gilt: Blaues LED-Licht eignet sich besonders gut für Räume mit natürlichem Sonneneinfall oder viel Bepflanzung. Niedrige Kelvin-Zahlen vermitteln einen gemütlichen Eindruck und sollten in Ruhezonen eingesetzt werden.

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2 Kommentare zu “Infrarotheizung mit Licht / Wie schalte ich die Beleuchtung an der Decke”

  1. Von Max Mustermann am 12. Juni 2018 - 6:42

    Sie widersprechen sich im Beitrag praktisch ständig:
    Einerseits soll man einen Profi zu Rate ziehen sobald irgendwas gemacht wird (was ich ja durchaus verstehe) andererseits beschreiben Sie so naheliegende Dinge, dass ich mich frage für wen das ganze geschrieben ist: der Profi braucht die Info nicht, der Laie soll nen Profi hinzuziehen …

  2. Von IP-Admin am 2. August 2018 - 13:47

    Es könnte ja auch noch jemand zwischen Laie und Profi existieren 😉 Wir möchten bloss verhindern, dass jemand hinterher unglücklich mit seiner Heizlösung ist, daher verweisen wir darauf, dass eine Beratung durch einen Profi oft die bessere Lösung sein kann – mit genug Sachverstand und handwerklicher Begabung geht es aber natürlich auch ohne.